OMALGIE
chronische Omalgie

Der Begriff "Omalgie" bezeichnet Schmerzen in der Schul ter(gelenk)region.

Für eine Omalg ie (lat. Om algia) gibt es viele Ursachen. Die weit verbreitete Ansicht, die Omalgie sei hauptsächlich auf eine Arthrose zurückzuführen stimmt nicht. Das Schul tergelenk wird weitaus weniger belastet, als die großen Gelenke im Bereich der unteren Körperhälfte (Hüftgelenk und Kniegelenk). Verletzungen und gelenkdestruierende (= gelenkzerstörende) Krankheiten sind deshalb hier eher seltener.

Eine Omalgie geht meist auch nicht vom Schul tergelenk (Articulatio humeri) selbst aus, sondern von den Nebengelenken (Akromioklavikulargelenk (= Gelenk zwischen dem platten Ausläufer der Schulterblattgräte, die sog. Schulterhöhe und dem Schlüsselbein), Akromiohumeralgelenk (= Gelenk zwischen dem platten Ausläufer der Schulterblattgräte, die sog. Schulterhöhe und dem Oberarm knochen)) und den sog. periartikulären (= um das Gelen k herum) Weichteile n. 

Ursachen für eine Omalgie:

  1. Schulter-Hand-Syndrom 
  2. Periarthritis humeroscapularis (Subakromiales Syndrom
    2.1 Impingement-Syndrom
    2.2 Schultersteife
    2.3 Supraspinatussehnen-Syndrom
  3.  Schultergelenkentzündung (Omarthritis) (aufgrund einer entzündlichen, rheumatischen Störungen)
  4. Omarthrose (Schultergelenksarthrose
  5.  Frozen shoulder
  6. Bursitiden (Schleimbeutelentzündungen): Bursitis subacromialis (Schleimbeutelentzündung unter der Schulterhöhe bzw. unter dem platten Ausläufer der Schulterblattgräte) und Kalkschulter, Bursitis subdeltoidea (zwischen dem großen Oberarmkopfhöcker und dem Dreiecks- oder Deltamuskel).
  7. mittleres Halswirbelsäulensyndrom


Zu den einzelnen Erkrankungen:

Schulter-Hand-Syndrom
Nicht selten geht eine Omalgie von einzelnen Gelen
ken in der Schul ter-  Arm -Region aus und strahlen dann in den gesamten Bereich aus, so daß es schwierig werden kann, den primären Schmerzherd überhaupt zu finden (Debrunner 1988). Typischerweise bestehen Ruheschmerzen mit Schmerzverstärkung bei Belastung. 
Manchmal treten begleitend vegetative Krankheitszeichen wie Kälte, Zyanose
(= bläuliche Verfärbung der Haut) oder Schwitzen auf, so daß die Unterscheidung von einer Sudeck Dystrophie (Morbus Sudeck bzw. komplexes regionales Schmerzsyndrom Typ I) schwer fällt, besonders wenn Gewebsatrophien (= Gewebsschwund) vorhanden sind. Wenn die Zyanose im Vordergrund steht, ist auch an den Morbus Raynaud (Raynaud-Syndrom) zu denken.
 

Periarthritis humeroscapularis
Als Periarthropathia humeroscapularis werden verschiedene schmerzhafte Krankheitszeichen in der Umgebung des Schul
tergelenks bezeichnet, so z.B. Affektionen (= Störungen) des Akromiohumeralgelenkes (= Gelen k zwischen dem Oberarm knochen und einem Ausläufer des Schulterblatts), des Akromioklavikulargelenk (= Gelen k zwischen dem platten Ausläufer der Schulterblattgräte, die sog. Schulterhöhe und dem Schlüsselbein), oder Störungen im Bereich der sog. Rotatorenmanschetten (= Oberarmmuskulatur die die Schultergelen ke umhüllen). Häufig liegen Tendinosen (= Sehnenentzündungen) vor, besonders im Bereich der Sehne des M. supraspinatus (Supraspinatussehnensyndrom). Verkalkungen lassen sich röntgenologisch nachweisen. Typischerweise tritt die Omalgie beim Versuch, den Ar m zu heben auf. 
Neuerdings wird die Periarthritis humeroscapularis auch als Subakromialsyndrom bezeichnet.

  1. Eine Form der Periar thritis humerosca pularis ist auch das Impingementsyndrom
    Bei diesem Engpaßsyndrom
    (= Krankheitszeichen bei einer Einengung) haben die Sehnen der Muskulatur, die das Schul tergelenk bewegt, zu wenig Platz. Ihr Gleitraum ist durch Knochenvorsprünge und eine Vielzahl von Sehnen im Bereich unterhalb der Schulterhöhe eingeschränkt. Aufgrund der Enge führen an sich wenig belastende Faktoren rasch dazu, daß die Sehnen aneinander oder an den Knochen reiben und sich entzünden, teilweise unter Einbezug des Schleimbeutel s. Fast immer ist eine  Durchblutungsstörung vorhanden, die eine Entzündungsreaktion begünstigt.
    Typisches Anzeichen ist eine Omalgie, die vor allem nachts sowie beim Anheben des Armes auftritt.
  2. Schultersteife: Dieser Schulterkrankheit liegt eine Proliferation (= Vermehrung von Gewebe durch Wucherung oder Sprossung, meist im Rahmen einer En tzündung) und Verklebung des Gleitgewebes zwischen dem Gelenkkopf des Oberarmknochens und dem Schulterdach zugrunde. Häufig tritt die Schultersteife als Folge einer Ruhigstellung bei einem Schul ter-A rm-Syndrom, einer Zervikobrachialgie oder einer Periar thritis humerosca pularis auf.
  3. Supraspinatussehnensyndrom:
    Durch eine Überlastung bzw. Überbelastung der Sehne des Musculus supraspinatus kommt es zu einer entzündlichen Reaktion der Sehnenscheide (Sehnenscheidenentzündung). Diese schwillt an und wird dadurch in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, woraus eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung resultiert, vor allem beim Hochheben des Armes (vorwärts und seitlich), aber auch bei Drehung.
    Diese krankhaften Veränderungen können eigentlich bei allen Sehnen im Schul
    terbereich auftreten, am häufigsten ist jedoch die Supraspinatussehne betroffen, weshalb sie hier als eigenständige Erkrankung aufgeführt wird.


Omarthritis (Schultergelenksentzündung):
Bei dieser Schmerzerkrankung besteht meist bzw. fast immer eine Omalgie, Schwellung, Überwärmung und/oder Bewegungseinschränkung des Schul
tergelenks. Seltener kann es auch zu einer Rötung (v. a. akute Formen), Gelenkerguß (= in das Gelenkinnere abgesonderte Flüssigkeit) oder zur Eiteransammlung (Gelenkempyem) im Gelenk kommen. Im Verlauf einer chronischen Gelenkentzündung (= über einen längeren Zeitraum bestehenden Gelenkentzündung) sind die Spätfolgen meist ein Funktionsverlust des Gelen kes mit Destruktionen (= Zerstörung bestimmter Gelenksbestandteile), Fehlstellungen (= die Geometrie des Gelenkes wird verändert), Kontrakturen (Verkürzungen bestimmter das Gelen k umgebender Weichteilstrukturen, die zu einer Bewegung seinschränkung des Gelen kes führen) und Ankylosen (= Gelen kversteifung) (nach Pschyrembel, 258. Auflage; Gesundheitpro.de).


Omarthrose
Diese Arthrose (gilt auch für andere Arthrosen) ist eine vorwiegend degenerative
(= abnutzungsbedingte) Gelenkerkrankung, hauptsächlich des Gelenkknorpels, die (mit großen Schwankungen) erst mit zunehmendem Alter auftritt. Es bestehen chronische, schmerzhafte, zunehmend funktionsbehindernde Gelenk veränderungen infolge eines Mißverhältnisses zwischen Belastung und Belastbarkeit des Gelenkknorpels. Die Erkrankung ist eher selten, da das Schultergelen k weitaus weniger belastet wird als die großen Gelenke im Bereich der unteren Körperhälfte (Hüftgelenke und Kniegelenk). Verletzungen und gelenkdestruierende (= gelenkzerstörende) Krankheiten kommen deshalb hier nicht oft vor. Man unterscheidet auch bei der Omar throse zwei Formen: Die idiopath ische oder auch pr imäre, darunter versteht man eine Eigenerkrankung des Gelen ks in Form einer anlagebedingten Minderwertigkeit des Gelenkknorpels ohne Vorerkrankung und die sekundäre oder symptomatische Form nach Vorerkrankungen. Typische Vorerkrankungen sind z.B. die rheumatoide Arthritis (= Gelenkentzündung) (Omarthritis), oder auch Verletzungen, so z.B. Fraktur (= Bruch) des Oberarm es.


Die Frozen shoulder, auch als adhäsive
(= entzündlich bedingte, flächenhafte oder strangförmige bindegewebige Verwachsung) Kapsulitis (= Kapselentzündung) bezeichnet, tritt meist bei älteren Erwachsenen auf. Es liegt eine unspezifische, schmerzhafte Entzündung der Schultergelenkkapsel bzw. der Innenhaut (Synovialitis) vor, durch die die Kapsel allmählich schrumpft und zu einer Bewegungseinschränkung führen kann. Häufig liegt auch eine Tendovaginitis (= Sehnenscheidenentzündung) des Musculus bizeps brachii (= 2-köpfiger Oberarm muskel) vor. Der Krankheitsprozess betrifft in erster Linie das Schul tergelenk so daß diese Störung eigentlich nicht der Periarthropathia humerosca pularis zugeordnet werden kann.
Häufig tritt die Frozen shoulder als Folge einer Ruhigstellung bei einem Schul
ter-Arm-Sndrom, einer Zervikobrachialgie (= Nacken -Schul ter-Arm-Syndrom) oder einer Periarthritis humeroscapularis auf.


Bursitiden (Schleimbeutelentzündung en):

  1. Als Bursitis subacromialis (teilweise auch mit k geschrieben: Bursutis subakromialis) wird. Der entzündete Schleimbeu tel (Bursa subakromial is) liegt unter der Schul terhöhe (Akromion) bzw. unter dem Rabenschnabelfortsatz. Wird die Bursitis durch  Kalkablagerungen verursacht, was die Regel ist, wird sie zum Teil auch Bursitis calcarea genannt bzw. der Volksmund nennt sie dann auch „Kalkschulter“. 
  2. Bursitis subdeltoidea (entzündeter Schleimbeutel) zwischen dem großen Oberarmkopfhöcker und dem Dreiecks- oder Deltamuskel. Bei dieser Erkrankung sind bestimmte Armbewegungen oberhalb der Horizontalen, auch Ein- und Auswätsdrehungen des Armes schmerzhaft bzw. wirken schmerzverstärkend.

Mittleres

Halswirbelsäule nsyndrom (HWS-Syndrom):
Im Rahmen einer Störung im Bereich der mittleren Halswirbelsäule kann es auch zu einer Omalgie kommen, meist aber mit Schmerzen im Bereich der Halswirbel 3, 4 u. 5 vergesellschaftet. 
Bei einem radikulären Syndrom
(= Krankheitszeichen infolge einer Nervenstörung, -schädigung) treten Störungen der Nerven funktion in Form von herabgesetzter Empfindung und/oder Lähmungen von Schulterblattmuskeln (z.B. M. levator scapulae) auf.
 

Schmerzbehandlung bei Omalgie

Verbleiben trotz einer krankheitsspezifischen Behandlung chronische Schmerzen, so eignen sich zur Behandlung folgende Maßnahmen, wobei ein Dauerschmerz praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren erfordert. Häufig sind die schmerztherapeutischen Behandlungsmethoden bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen, da sie sich nach dem Schmerz und seiner Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach seiner Ursache richten.
 

Medikamentöse Schmerzbehandlung:

Akut (= plötzlich einsetzend, heftig) und subakut (= eher schleichend verlaufend) können zunächst (vorwiegend) peripher wirkende Analgetika (= Schmerzmittel, die am Ort der Schmerzentstehung wirken) eingesetzt werden, insbesondere sog. nicht steroidale Antirheumatika (= Rheuma mittel), aus dieser Gruppe möglichst lang wirkende und magen schonende wie z.B. Meloxicam. Besonders magenschonend und auch entzündungshemmend sind die sog. COX-2 Inhibitoren, z.B. Parecoxib oder Etoricoxib, allerdings scheint diese Stoffgruppe mit einem Herz-/Kreislauf-Risiko verbunden zu sein, zumindest bei längerer Therapiedauer. Es bleibt abzuwarten, ob Parecoxib und Etoricoxib nicht auch noch vom Markt genommen werden, wie schon andere Mittel dieser Stoffgruppe zuvor.
Bei stärkeren schmerzhaften Muskelverspannungen können darüber hinaus auch Muskel
relaxanzien (= Mittel zur Entspannung von Muskeln) (z.B. Orphenadrin, Tolperison) verordnet werden. 
Manchmal ist aber eine Omalgie nur mit zentralwirkenden Analgetika (z.B. Tramadol, Tilidin, bzw. Tilidin mit Naloxon oder auch Mophin)
(= im Gehirn bzw. Rücken mark wirkende Schmerzmittel) beherrschbar.
Grundsätzlich sollte aber auch bei Omalgie eine längerfristige Schmerzmittelverordnung wegen der Gefahr der Gewöhnung oder gar Schmerzmittelabhängigkeit vermieden werden. 
Die Kombination mit schmerzdistanzierenden Antidepressiva
(= Mittel gegen Depression, aber auch bei chronischen Schmerzen hilfreich) (z.B. Doxepin, Maprotilin) hilft in vielen Fällen Schmerzmittel einzusparen. 
Bei einer entzündlichen Schmerzursache sind wiederholte Cortison-Einspritzungen hilfreich.

Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel):
Bei anhaltenden Schmerzen sollten rechtzeitig alternative Methoden eingesetzt werden. Insbesondere bei einer Omalgie ist eine sehr wirksame Alternative, ohne jedes Gewöhnungs- oder Suchtpotential, die therapeutische Lokalanästhesie mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel (z.B. Bupivacain) in Form von örtlichen Betäubungen und Nervenblockaden. Dabei wird das Schul
tergelenk wiederholt (stationär bei uns zwei mal täglich) großzügig perikapsulär (= um die Gelenkkapsel herum) infiltriert. 
Das Schul
tergelenk kann auch mit "Zeel" umspritzt werden, was manchen Patienten mit "homöopathischer" Grundeinstellung sehr entgegen kommt. 
Eine weitere Möglichkeit ist die gezielte Infiltration von Triggerpunkten
(= kleine Reizzonen hpts. in der Muskulatur) im Schul terbereich nach vorheriger Identifizierung derselben. 
Als nächst höhere Therapiestufe kommen wiederholte Blockaden
(= Betäubungen) des Nervus suprascapularis in der Incisura suprascapularis (= kleine Kerbe am Oberrand des Schulterblattes) in Frage. Über diesen Nerv werden die Schmerzempfindungen aus dem Schul terbereich fortgeleitet. 
Bei hartnäckigen und heftigen Schmerzen hat sich die sog. kontinuierliche, retrograd hohe Betäubung des Plexus brachialis
(= Armnervengeflecht) mit Katheter sehr bewährt. 
Dabei wird ein dünner Kunststoffschlauch (Katheter) nahe der Achselhöhle in die Nervenscheide des Armnervengeflechts eingepflanzt und innerhalb derselben noch weiter nach oben vorgeschoben. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das Lokalanästhetikum
(= örtliches Betäubungsmittel) völlig schmerzlos nachgespritzt. 
Während dem Einspritzen und noch kurze Zeit danach wird der Obe
rarm mit einer Manschette abgestaut, so daß die Betäubungsmittellösung innerhalb der Nervenscheide nach oben getrieben wird und so auch im Schul terbereich schmerzlindernd wirken kann. 
Bei Omalgie kann auch die kontinuierliche, interskalenäre
(= zwischen Mus keln im seitlichen, unteren Halsbereich) Blockade des Plexus brachialis durchgeführt werden, allerdings ist diese Methode mit einem etwas größeren Risiko behaftet.
Das örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Schmerzbehandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit begleitend krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. 
Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u. a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser Blockadebehandlung auch die sog. vegetativen
(= das unwillkürliche Nervensystem betreffende) Ner ven betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert, die entzündlichen oder degenerativen (= abnutzungsbedingten) Prozessen nachhaltig entgegenwirkt. 

Physikalische Schmerztherapie:
Auch eine Elektrostimulation kann bei Omalgie eine Beschwerdelinderung herbeiführen. Die transkutane Nervenstimulation mit Niederfrequenzgenerator (TENS) hat den Vorteil, daß sich die Patienten bei Bedarf selbst behandeln können. Die Elektroden werden paarig über dem Gelen
k aufgeklebt. Durch Veränderung der Stimulationsfrequenz und der Elektrodengröße kann die Wirkung optimiert werden. 
Eine weitere physikalische Behandlungsmöglichkeit ist die oberflächliche Kältetherapie im Schmerzbereich. Wir verwenden einen elektrischen Kaltluftgenerator, dessen Luftstrom auf ca. -10 bis -15 Grad C abgekühlt ist. 
Manche Patienten mit einer Omalgie empfinden allerdings lokale Wärmeapplikationen (Rotlicht) als besser wirksam. Warme Bäder können ebenfalls Gelenkschmerzen lindern. 
Die Verordnung von Massagen ist auch bei Omalgie nicht sinnvoll. Für den Patient mag diese Behandlung zwar angenehm sein, aber unter schmerztherapeutischem Aspekt bringt sie nichts und führt nur zu unnötigen Kosten.
Nahezu unverzichtbar ist aber die heilgymnastische Therapie, da meist nur diese geeignet ist, Gelenkfunktionen zu fördern bzw. zu erhalten.
Auch eine Magnetfeldtherapie (pulsierende Signaltherapie) kann sehr hilfreich sein, gleiches gilt für die Hochtontherapie.

Andere Maßnahmen zur Schmerzbehandlung:
Der Vollständigkeit halber darf die Akupunktur zur Behandlung einer chronischen Omalgie nicht unerwähnt bleiben. 
Hypnoide
(= bewußtseinsverändernde) Verfahren wie autogenes Training oder progressive Relaxation nach Jakobson sind im Rahmen der psychologischen Schmerzbehandlung eine sinnvolle Ergänzung der Gesamtstrategie. Bei chronischer Omalgie ist auch ein Schmerzbewältigungstraining sinnvoll.

Weitere Arthralgien (Gelenkschmerzen):
Ellenbogenschmerz
Handgelenkschmerzen
Hüftschmerzen
Kniegelenkschmerzen
Fußgelenkschmerzen

Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.eu (einfach anklicken).

Zum Schluß noch gute Nachrichten für alle Schmerzpatienten   

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Aktualisiert: >09.07.2007</> kusB
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P Paget Syndrom, Pankolitis (www.pancolitis.de), Pansinusitis (www.pansinusitis.de), Paraparese, Paraplegia, Paraplegieparoxysmale HemikraniePatellaspitzensyndrom, Pelvipathie (www.pelvipathie.de), Periarthritis, Periarthritis humeroscapularis (http://www.periarthritis-humeroscapularis.eu), Periarthropathia humeroscapularis, Periarthropathie, Periostitis calcanei, periphere arterielle Durchblutungsstörungenperiphere arterielle Durchblutungsstörung, periphere arterielle VerschlußkrankheitenPhantomschmerz, Phantomschmerzen, Piriformis-Syndrom (www.piriformis-syndrom.de), Plantarer Fersensporn, Plantarfasziitis, Plexusneuritis, Plica-Syndrom, Polyarthritis (www.polyarthritis.co.uk), Polyneuropathie (www.polyneuropathie.net), Polymyalgia, Polyneuropathien (1), Polyneuropathien (www.polyneuropathien.com) (2), Polyradikuloneuritis, Poplitea-Kompressionssyndrom (www.poplitea-kompressionssyndrom.de), Postherpetische Neuralgie (www.postherpetische-neuralgie.de), Postdiskektomie-Syndrom, Postdiskotomie-Syndrom,
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Q
Quadrantensyndrom (http://www.quadrantensyndrom.de), Querschnittlähmung, Querschnittläsion (www.querschnittlaesion.de), Querschnittsläsion, Querschnittssyndrom
R
Raucherbein (www.raucherbein.net), Radiculitis, Radikuläre Syndrome, Radikulopathien, Ramsay Hunt Syndrom, Raucherbein (www.raucherbein.org), Raynaud-Syndrom (www.raynaud-syndrom.com),
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S
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